Freitag, 2. März 2018

Rezension - Eonvár Zwischen den Welten von Kat Rupin


Erschienen: Oktober 2017
Ausgabe: ebook
Seiten: 330 Seiten
Buch: 4,99 EUR
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Elisa ist eine mutige junge Frau, die nach einem Unfall, den sie als Kind hatte, im Rollstuhl sitzt. Sie kommt jedoch gut zurecht und jongliert zwischen ihrem Studium und ihrer Arbeit hin und her. Als sie plötzlich einen alten Kindheitsfreund wieder trifft, ändert sich ihr Leben auf einen Schlag. Er öffnet ihr die Tore in die magische Welt Eonvár und Elisa ist fasziniert von den vielen Möglichkeiten, die sich ihr bieten. Doch auch in Eonvár herrscht nicht nur Frieden und Elisa muss sich für eine der Welten entscheiden...


Elisa ist seine sehr selbstbewusste und selbstständige junge Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Als ihr Kindheitsfreund Gabriel wieder auftaucht, verlagert sich die Handlung recht schnell in die magische Welt Eonvár, die mir gut gefallen hat. Hier wird die Magie geboren und sucht sich eben auch Träger in der normalen Welt und Elisa ist einer davon.

Elisa setzt sich recht schnell offen mit der neuen Welt auseinander, die ich recht faszinierend und schön beschrieben fand. Ich fand es auch gut, dass nicht alles Gold ist was glänzt, z.B. gibt es hier auch durchaus Menschen, die etwas gegen Hexen und andere Begabte haben und diese sogar verfolgen.

Leider ist Elisa auch jemand, der immer seinen Kopf durchsetzen will, sie ist nicht besonders kompromissbereit. Das fand ich schade und hat mich im Fortgang der Geschichte auch teilweise etwas genervt, weil es ihr an Feinfühligkeit gemangelt hat. So ist auch die Liebesgeschichte mit Gabriel eher unausgeglichen, weil Gabriel jemand ist, der alles für Elisa tun würde.

Leider plätschert die Geschichte im Mittelteil auch etwas dahin und es passiert nicht allzu viel. Elisa versucht ihr Leben zwischen zwei Welten zu organisieren und wird von allen Seiten bedrängt, doch endlich eine Entscheidung zu treffen.
Das Ende wurde dann noch mal spannend, diesen Part hätte ich mir aber schon früher gewünscht. Dann wäre auch im Mittelteil schon mehr Spannung da gewesen. Das Ende war auf jeden Fall dramatisch und den Schluss, den die Autorin gewählt hat, fand ich überraschend aber gut.

Ich fand die Geschichte rund um Eonvár interessant, kam aber nicht ganz so gut mit der Protagonistin klar, die doch immer sehr ihren Kopf durchsetzen will. 

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