Donnerstag, 12. Oktober 2017

Rezension - Unsere verlorenen Herzen von Krystal Sutherland

Cover: cbt
Erschienen: September 2017
Ausgabe: Taschenbuch
ISBN: 978-3-570-16497-6
Seiten: 384 Seiten
Buch: 14,99 EUR
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Der 17-Jährige Henry ist in seinem letzten Schuljahr und war noch nie verliebt. Das ändert sich als er zum ersten Mal die neue Schülerin Grace sieht. Sie ist zwar eigentlich so gar keine Traumfrau mit ihrem Humpeln und den weiten Jungsklamotten, die sie trägt, trotzdem ist sich Henry sicher: Grace ist die Richtige für ihn. Doch Grace verbirgt etwas vor ihm und hält ihn auf Abstand...

Henry ist 17 und ein ziemlich braver Teenager. Am Liebsten hängt er mit seinen beiden besten Freunden Murray und Lola ab. Zudem liebt er das Schreiben und möchte unbedingt Chefredakteur der Schülerzeitung werden. Bei der Liebe nimmt er sich seine Eltern zum Vorbild, die schon ewig zusammen sind und war noch nie richtig verliebt. Was mir an Henry besonders gefallen hat, war die Echtheit seiner Gefühle und wie er sich von diesen leiten lässt. Das macht auch die große Liebe aus, dass man so komplett in seinen Gefühlen aufgeht.


Als Grace neu an die Schule kommt, ist Henry ziemlich schnell klar, dass Grace etwas Besonderes ist. Auf den ersten Blick ist Grace allerdings eher unscheinbar in ihren weiten Jungsklamotten, ihrem ungekämmten Haar und ihrem Humpeln. Zudem ist sie eher wortkarg und scheint nicht unbedingt Anschluss zu suchen. Man merkt als Leser recht schnell, dass hier irgendetwas merkwürdig ist, auch wenn die Autorin des Rätsels Lösung ziemlich lang hinaus zögert.

Ich bin sehr unsicher, wie ich das Buch bewerten soll. Ich fand die Geschichte etwas merkwürdig, genau wie Grace übrigens für mich das Sinnbild der Merkwürdigkeit war. Die "Beziehung", sofern man überhaupt davon sprechen kann, ist von etwas Nähe und "weit von sich wegstoßen" geprägt, es gibt keine wirklich romantischen oder glücklichen Momente. Der Prozess, als Henry langsam begreift, dass Glück vergänglich ist, kann man als Leser begleiten, doch als romantisch würde ich das Buch und die Geschichte nicht bezeichnen. Eher im Gegenteil ist "Unsere verlorenen Herzen" von Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit geprägt, zumindest wenn man sich Grace Leben näher anschaut.

Das Highlight waren für mich Henrys Eltern. Sie lassen Henry alle Freiheiten und finden ihn zu brav. Sie ermuntern ihn, zu Parties zu gehen und über die Stränge zu schlagen und das auf witzige Art und Weise.   
Der Schreibstil ist von eher kurzen, klaren Sätzen geprägt. Das ist auch nötig, denn dafür ist die Story teilweise ziemlich verdreht.

Unsere verlorenen Herzen ist keineswegs eine klassische Liebesgeschichte. Mich hat sie nicht wirklich packen können, ich fand die Geschichte eher merkwürdig. Happy End-Liebhaber werden hier nicht glücklich werden.

Kommentare:

  1. einen wunderschönen guten Morgen liebe Desiree,
    schade, dass das Buch Dich nicht wirklich überzeugt hat, aber so ist das leider manchmal. Ich lasse dann auch erstmal die Finger davon, obwohl ich es schon einmal in den Händen gehalten habe. Aber ich habe noch einen SUB-Abzuarbeiten dann bevorzuge ich erstmal die Bücher die ich noch nicht gelesen habe.
    Ich danke die für die Meinung und wünsche Dir einen zauberhaften Tag, ich hoffe du hast auch so schönes Wetter wie ich :)
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Hallo Andrea,

      das mit dem SUB kenne ich nur zu gut, ansonsten kannst du ja einfach mal in die Leseprobe reinlesen :-)
      Das Wetter ist sehr schön hier, die Sonne scheint und wir haben um die 20 Grad und das Schöne ist, dass es so weiter gehen soll!

      Liebe Grüße
      Desiree

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  2. Hallo liebe Desiree!

    Frisch von der Buchmesse zurückgekehrt, muss ich mich doch direkt wieder in die Bloggosphäre stürzen, sonst kommen Entzugserscheinungen auf :D Es war so schön, dass wir uns gestern kennen gelernt haben :) Ich hab mich riesig gefreut! Auch wenn unser Treffen nur kurz war, war es sehr schön und ich freu mich, wenn wir uns wiedersehen :)
    Das Buch lese ich aktuell und ich bin auch hin und her gerissen. Mir fehlen noch grob die letzten 100 Seiten schätze ich. Was mir allerdings nicht so gefällt, sind gerade die Eltern und Freunde von Henry...also ich mag sie schon, sie sind sympathisch und die Beziehungen untereinander sind toll, aber ihre Art und Weise wie sie miteineinander umgehen...ist immer so locker spaßig und nie wirklich ernst. Das erscheint mir so...komisch. So zwanghaft fröhlich..ich weiß auch nicht. ich bin da ein wenig ratlos bei dem Buch. Auch fand ich das was Grace' Geheimnis angeht sehr vorherhsehabr und dass Henry da dann nicht so schnell selber drauf gekommen ist, wo ich es schon fast zu Anfang ahnte, hat mich verwundert. Daher bin ich mal gespannt, wie das Ganze jetzt nun ausgehen wird :)

    Liebe Grüße
    Laura

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    1. Hallo liebe Laura,

      ich fand es auch sehr schön, dass wir uns endlich mal live getroffen haben!!! Ich hab mich auch riesig gefreut <3 <3 <3
      Ich finde Henrys Eltern bilden einen (fröhlichen) Gegenpol zu Grace düsterer Art und auch Henry ist ja für einen Teenager ziemlich vernünftig :-P Mir hat das Ende nicht gefallen, ich bin mal gespannt, was du sagst. Und ja, es war auch für mich recht schnell klar, was mit Grace los ist bzw ich hatte eine ganz starke Vermutung. Dass mit Grace Wohnsituation hat mich wiederum doch überrascht.

      Liebe Grüße
      Desiree

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  3. Danke für deine Einschätzung. Jetzt weiß ich das das Buch nix für mich ist.
    LG Marina

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    1. Ich glaube tatsächlich nicht, dass dir die Geschichte gefallen würde.

      Liebe Grüße Desiree

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