Mittwoch, 21. Juni 2017

Rezension - Feuer und Feder von Kathy MacMillan

Cover: Gulliver
Erschienen: April 2017 bei Beltz
Ausgabe: Hardcover
Seiten: 496 Seiten
ISBN: 978-3-407-74796-9
Buch: 18,95 EUR
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Sklavin Raisa bietet sich eine einmalige Chance: Sie darf Lesen und Schreiben lernen! Und dabei lernt sie nicht nur die Zeichen der hohen Schrift kennen sondern auch Kronprinz Mati, der ihr Herz höher schlagen lässt. Doch die Rebellen erkennen ebenfalls Raisas günstige Stellung und benötigen ihre Hilfe und so findet sie sich gefangen zwischen Liebe und Loyalität.




Raisa ist eine sehr sympathische Protagonistin, die schon einiges in ihrem Leben erdulden musste. Als sich ihr die einmalige Chance bietet, die Schrift zu erlernen, ist sie erstmal glücklich, denn sie möchte in ihrem Leben mehr erreichen, als "nur" eine Sklavin zu sein. Auch Mati mochte ich sehr, denn man merkt, dass er sein Herz am rechten Fleck hat.

Der Erzählstil der Autorin hat mir gut gefallen und die Geschichte war flüssig zu lesen. Die Autorin verwebt Raisas Geschichte mit der Geschichte der Götter und am Anfang jedes Kapitels findet sich dazu ein kleiner Abschnitt. Diese werden am Ende auch zusammengeführt, was mir stilistisch gut gefallen hat. Raisa selbt gerät in einen großen Konflikt, denn da ist auf der einen Seite ihre Liebe zu Mati, auf der anderen Seite die Rebellen, die ihre Hilfe erbitten.

Die Geschichte an sich ist eher etwas ruhiger und hätte an der ein oder anderen Stelle noch etwas Spannung vertragen können. Insgesamt hat sie mir aber gut gefallen. Das Ende war rund und in sich abgeschlossen und alle offenen Fragen wurden geklärt.


Eine schöne fantasiereiche Geschichte, welche die Themen Sklaverei und die Wichtigkeit von Schrift miteinander vereint und mit sympathischen Charakteren punktet.




Vielen Dank an  für das Rezensionsexemplar.

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