Samstag, 25. Februar 2017

Rezension - Die Braut des Nebelkönigs von Rhona MacKinnon

Erschienen: Dezember 2016
Ausgabe: ebook
Seiten: 442 Seiten
Buch: 3,99 EUR 
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Schottland, im Jahr 1136 nach Christus.
Ravnas Leben ist von Angst vor ihrer Stiefmutter und harter Arbeit geprägt. Hinzu kommt die Angst um ihren kleinen Bruder und das alles, obwohl sie die Tochter des Königs ist. Doch Ravna glaubt fest an die Prophezeiung ihrer Mutter, die magische Kräfte besaß: Sie soll einen Prinzen heiraten und den verfeindeten Inseln den Frieden bringen. 


Als sie an einen alten Greis verheiratet werden soll, macht sie sich in ihrer Verzweiflung alleine mit ihrem Bruder auf den Weg und landet am den Hof von Somerled, dem undurchsichtigen Mormaer des kleinen Reiches Kinelvadon. Am kriegerischen Hof wird sie misstrauisch beäugt und auch ihre Stiefmutter will unbedingt verhindern, dass sich Ravnas Schicksal erfüllt...

Die Geschichte spielt im Jahr 1136. Kriege und Plünderungen sind an der Tagesordnung und das Leben ist sehr rau. 
Ravna ist die Tochter des Königs, doch seitdem dieser eine neue Frau an seiner Seite hat, muss Ravna nur noch niedrige Arbeiten verrichten. Als ihr kleiner Bruder immer mehr bedroht und sie verheiratet werden soll beschließt sie zu fliehen.


Somhairle ist der Herrscher von Kinelvadon. Er ist der geborene Krieger und Kämpfer und kümmert sich um seine Leute und sein Land. Er glaubt allerdings nicht an Magie und dass Ravna diese auf den Fuß folgt, macht es nicht einfacher. Was er anfangs von Ravna halten soll, weiß er nicht so recht, doch dann nimmt das Schicksal eine Wendung, die ihrer beider Schicksal beeinflusst.

Generell mixen die Autorinnen hier das historische Setting mit einem guten Schuss Magie. Das fand ich einen sehr interessanten Genre-Mix, den ich in dieser Form noch nicht gelesen habe. 

Es gab eine Szene im Buch, die mir wirklich ganz übel aufgestoßen ist. Es passt sicherlich in die Zeit und die Autorinnen haben die Notwendigkeit auch gut verargumentiert. Aber trotzdem ist es für mich ein NoGo in einer Liebesgeschichte und fasst hätte ich hier aufgehört zu lesen. Generell waren die Zeiten sehr brutal, wer also eher sanft besaitet ist, sollte sich eher eine andere Liebesgeschichte aussuchen. 

Insgesamt ist die Story sehr dicht gewebt und es passiert wahnsinnig viel. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, aber stetig und hat mir bis auf die eine, oben genannte Szene, gut gefallen.

Die Braut des Nebelkönigs ist ein interessanter Genremix aus Historienroman mit einem guten Schuss Magie. Da der Roman 1136 spielt muss man sich auf ein hartes Leben und viele Kämpfe und teilweise auch Brutalität einstellen.
   

1 Kommentar:

Weil Träumen die wachste Art des Daseins ist hat gesagt…

Historieroman mit einem guten Schuss Magie... Klingt auf jeden Fall auch in meinen Ohren interessant!
Lg Scarlet ( https://scarlettheredsite.wordpr

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