Freitag, 27. Februar 2015

Rezension - On the island. Liebe, die nicht sein darf von Tracey Garvis Graves

Cover: Goldmann
Erschienen: Februar 2015
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 384 Seiten
ISBN
978-3-442-48175-0
Buch: 8,99 EUR
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On the island. Liebe, die nicht sein darf ist eine etwas andere Liebesgeschichte, die mit einem ungewöhnlichen Handlungsort punktet.


Anna ist Anfang 30 und ist mit ihrer Beziehung sehr unzufrieden. Daher nimmt sie einen Job als Nachhilfelehrerin über den Sommer hinweg an und soll den sechzehnjährigen T.J. unterrichten. Sie freut sich schon, denn das Ganze soll auf den Malediven stattfinden.
T.J. hat gerade eine schwere Krebsbehandlung hinter sich und gilt erstmal als geheilt, dennoch hinkt er natürlich in der Schule hinterher. 
Womit weder Anna noch T.J. gerechnet haben: Ihr Flugzeug stürzt mitten über dem Indischen Ozean ab! Sie landen auf einer einsamen Insel und kämpfen ums nackte Überleben. Doch mit der Zeit beginnen sie auch, Gefühle füreinander zu entwickeln. Haben diese auch nach ihrer Rettung Bestand?


Ein Großteil der Handlung spielt auf der Insel im Ozean. Als die beiden angespült werden, sind sie völlig verstört und die ersten Tage überleben sie nur notdürftig. Die Autorin hat gut die Verzweiflung rüber gebracht, die die beiden erfasst, aber auch die Hoffnung auf eine baldige Rettung.


Diese Hoffnung schwindet allerdings mehr und mehr, als niemand kommt. Die beiden haben das Glück, dass einige Sachen aus ihrem Flugzeug an Land gespült werden, die ihnen das Leben erleichtern. Es wäre auch unglaubwürdig gewesen, wenn zwei zivilisiert aufgewachsene Menschen plötzlich eine Fülle von Überlebenstechniken kennen würden. 

Ich empfand das Leben auf der Insel sehr spannend und abwechslungsreich und man merkt, wie die beiden immer geschickter darin werden, die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel auszunutzen.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr langsam. Es blitzt zwar immer wieder durch, dass T.J. Anna sehr attraktiv findet und dass Anna T.J. nicht mehr als Jugendlichen wahrnimmt sondern einfach als "Person T.J.", allerdings gehen ihre Gedanken nicht in Richtung Beziehung. Das entwickelt sich beinahe unmerklich, was mir gut gefallen hat.
Generell blieb die Autorin für mich sehr realitätsnah, was die Beziehung der beiden angeht, denn auch nach ihrer Rettung müssen sich die beiden mit einigen Problemen auseinander setzen.


On the Island. Liebe, die nicht sein darf ist eine interessante Mischung aus Robinson Crusoe und Liebesgeschichte. Die Autorin hat dies spannend umgesetzt und soweit ich das beurteilen kann auch realitätsnah, was das Leben auf der Insel angeht. Die Liebesgeschichte hat mir ebenfalls gut gefallen.




Kommentare:

Bunte BücherWelt hat gesagt…

Deine Rezension hat meine Neugier geweckt :) Das Buch wandert direkt auf meine Wunschliste :)
Lieben Gruss und ein schönes Wochenende

Kielfeder hat gesagt…

Ui, schöne Rezension!
Das Buch hat ja schon dank der Kurzbeschreibung mein Interesse geweckt und jetzt möchte ich es noch viel lieber lesen... :)

Liebe Grüße,
Ramona

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