Sonntag, 25. Januar 2015

Rezension - Elementarteilchen küsst man nicht von Regina Wall (contemporary)

Cover: Regina Wall
Ausgabe: ebook
ISBN: 
978-3-8321-6280-1 
Seiten: 433 Seiten 

Buch: 6,99 EUR 
Hier geht`s zum ebook bei Amazon



Elementarteilchen küssen besser fällt als erstes durch sein rotes Cover und seinen etwas außergewöhnlichen Titel ins Auge.



Linda Martin ist promovierte hochangesehene Quantenphysikerin und lebt für ihre Arbeit. Das ist ihren beiden besten Freundinnen Betty und Anna ein Dorn im Auge und sie überraschen sie kurzerhand mit einer Karbik Kreuzfahrt. 
Nach einigen Anfangsschwierigkeiten beginnt Linda den Urlaub zu genießen und trifft auf dem Schiff den charmanten Philipp. Doch was hat es nur mit den Handschellen und der riesen Packung Kondome auf sich, die er im Koffer hat? 
Lindas Misstrauen ist geweckt, denn bis jetzt waren ihre Erfahrungen, was die Männerwelt angeht, eher schlecht. Doch Philipp scheint ernsthaft an ihr interessiert zu sein, doch da gibt es noch Desirée, seine Ex-Affäre und Kollegin von ihm...


Linda war in ihrer Jugend ein absoluter Außenseiter in der Schule und auch ihr Studium absolvierte sie sehr zurückgezogen. So ist sie in ihrem Job sehr selbstbewusst, hat aber mit Ende 20 kaum Erfahrungen mit Männern. Ihre besten Freundinnen sind Betty und Anna. Vor allem Betty hat kein Problem damit, schnell neue Leute kennen zu lernen und animiert Linda oft dazu, mutiger zu sein.


Durch eine Kofferverwechslung lernt Linda Philipp kennen und läuft ihm immer mal wieder über den Weg. Aus der losen Bekanntschaft entwickelt sich langsam mehr, doch Linda tut sich schwer damit, sich einem Mann zu öffnen.
Philipp selbst unternimmt die Kreuzfahrt mit seinen Kollegen und auch mit seiner Kollegin Desirée, die ihn eifersüchtig im Auge behält.

Der Schreibstil von Regina Wall ist flüssig zu lesen und hat mir gut gefallen. Auch die Charaktere waren sehr sympathisch und dass sich die Bekanntschaft von Linda und Philipp nur langsam entwickelt, fand ich absolut glaubwürdig. Trotzdem hätte für mich an der ein oder anderen Stelle die Handlung etwas straffer voran gehen dürfen. Manchmal kam mir die ein oder andere Szene doch etwas überflüssig vor, vor allem Desirées Verhalten war etwas vorhersehbar, auch wenn man natürlich nicht genau wusste, mit was sie Lindas und Philipps wachsende Beziehung genau torpediert.

Es war auf jeden Fall schön mit zu erleben, wie Linda sich langsam öffnet und immer selbstbewusster wird. Sie traut sich mehr zu und wagt auch schon mal das ein oder andere. Das Ende war ebenfalls in sich schlüssig und hat die Geschichte schön zu Ende geführt.


Elementarteilchen küsst man nicht entführt uns mit Protagonistin Linda, die zwar blitzgescheit ist, aber wenig Glück mit Männern hat, auf eine Kreuzfahrt. Dort scheint sich mit Philipp das Blatt endlich zu wenden, doch es müssen erst noch einige Hindernisse überwunden werden. Locker-leichte Unterhaltung.



Kommentare:

Ascari hat gesagt…

Eigentlich fast ein wenig ungewöhnlich für einen Liebesroman (In der Regel sind die Protagonistinnen keine Wissenschaftlerinnen, kommt mir vor), ich bin mir auch nicht sicher, ob ich das Buch in der Buchhandlung aufgrund des Covers in die Hand nehmen würde ... Aber es klingt zumindest unterhaltsam, auch wenn die Handlung wie bei den meisten Liebesromanen vorhersehbar ist, oder?

Liebe Grüße
Ascari
http://leseratz.blogspot.co.at

Romantic Bookfan hat gesagt…

Hallo Ascari,

ja, man kann sich schon denken, dass das Ganze auf ein happy End zusteuert, allerdings ist der Weg dahin ziemlich amüsant :-)

LG Desiree

Kommentar veröffentlichen