Freitag, 7. Juni 2013

Rezension - Der Tod und die Diebin von Swantje Berndt (Bündnis der Sieben)

Cover: Sieben Verlag
Erschienen:Mai 2013 im Sieben Verlag
AusgabeBroschiert
Seiten212
ISBN978-3-864431-38-8
Buch 14,90 EUR

Zum Inhalt:
Daniel Levant gehört der anonymen Bruderschaft an, die er Leben für Leben als Auftragsmörder dienen muss. Sein nächstes Ziel ist die begabte Diebin Lucy Sorokin, die einem Nachkommen der Nephilim einen magischen Ring gestohlen hat. Dieser fordert ihren Tod, doch Daniel scheint sein Herz immer mehr an die geheimnisvolle Diebin zu verlieren...

Meine Meinung:
Ich finde es etwas schwierig, das Buch zu bewerten, denn Swantje Berndt hat einen etwas anderen, teilweise fast schon poetischen, Schreibstil, der mir persönlich nicht so ganz zugesagt hat. 
Anfangs wirft sie ihre Leser mitten ins Geschehen und lässt sie den brisanten Diebstahl des Ringes mit erleben. Dabei geht Lucy sehr geschickt vor und geizt auch nicht mit ihren weiblichen Reizen. Sie gesteht sich selbst ein, dass sie nun mal eine Diebin ist, denn die Jahre im Waisenhaus haben sie geprägt und sie hat gelernt, sich hauptsächlich nur auf sich selbst zu verlassen. Ich war anfangs sehr gefangen von der Handlung. 
Doch dann wechselt diese zu Daniel und da "geizt" die Autorin doch etwas mit Hintergrundinformationen zur Bruderschaft und auch zu Daniels Geschichte. Vor allem Daniels Verhalten gegenüber den anderen Mitgliedern der Bruderschaft fand ich manchmal etwas schwer nachzuvollziehen, denn dann wurden plötzlich Vorwürfe aus der Vergangenheit eingeworfen, die der Leser nicht kennt.
Warum sich Daniel in Lucy verliebt und was er an ihr bewundert/gut findet, weiß ich leider auch nicht, denn seine Gefühle für sie sind doch recht plötzlich da. Daniel ist zwar dafür bekannt, seine Opfer "zu Tode" zu Lieben und ihnen dabei mit einem Kuss den Atem zu stehlen (?), aber was bei Lucy genau anders ist und warum er sich letztlich entscheidet, sie zu beschützen, bleibt für mich unklar...

Dennoch hat mich die Geschichte gut unterhalten, denn Swantje Berndt fokussiert sich sehr aufs Geschehen und treibt dieses flott voran. Die Autorin bringt im Laufe der Geschichte noch andere mystische Elemente ins Spiel und hält so die Spannung aufrecht. Auch wenn dieser erste Band größtenteils in sich abgeschlossen ist, bleiben doch viele Fragen zur Bruderschaft und Daniels Vergangenheit offen.

Fazit: Da mir persönlich der Schreibstil nicht so zugesagt hat und mir doch viele Hintergrund Informationen gefehlt haben, vergebe ich 3 von 5 Sternen.





Vielen Dank an den Sieben Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Kommentare:

Nika hat gesagt…

Hallo,

wir haben dich getaggt, vielleicht hast du ja Lust, mitzumachen. :)
http://nikas-leseblog.blogspot.de/2013/06/tag-11-fragen.html

LG
Nana & Nika

Romantic Book Fan hat gesagt…

Danke fürs Taggen. Morgen gibt`s endlich den Post mit den Antworten :-)

Kommentar veröffentlichen